Das Dezimalsystem ist das gängige System in unserem Alltag – alle natürlichen Zahlen, mit denen wir rechnen, sind so dargestellt. Wie das untere Bild zeigt, bestehen die drei Zahlen aus den gleichen Ziffern, haben aber völlig verschiedene Werte.
Zahlen bestehen aus Ziffern. Im Zehnersystem (Dezimalsystem) stehen dafür die Ziffern 0 bis 9 zur Verfügung. Die Zahlen dieses Systems heißen Dezimalzahlen.
Der Wert einer Ziffer hängt von ihrer Stelle ab (Einer, Zehner, Hunderter, Tausender …). Genau deshalb spricht man von einem Stellenwertsystem.
Das Dezimalsystem ist das verbreitetste Stellenwertsystem und nutzt zehn Ziffern von 0 bis 9. Jede Ziffer hat einen Wert, der von ihrer Position abhängt.
Beispiel: 12710 = 1·10² + 2·10¹ + 7·10⁰ = 100 + 20 + 7 = 127
Das Binärsystem ist ein Stellenwertsystem mit nur zwei Ziffern: 0 und 1. Es wird in der Computertechnik verwendet, weil digitale Schaltungen leicht zwischen „Ein“ und „Aus“ unterscheiden können.
Beispiel: 101102 = 1·2⁴ + 0·2³ + 1·2² + 1·2¹ + 0·2⁰ = 2210
Eine Binärzahl besteht nur aus 0 und 1. Es gelten folgende Additionsregeln:
Beispiel: 10012 + 1002
Beispiel mit Übertrag: 11002 + 11012
Weiteres Beispiel: 10012 + 11112
Binär: 1001 + 1111 = 11000
Probe: 10012 = 910, 11112 = 1510, 110002 = 2410 → 9 + 15 = 24 ✔️
Das Hexadezimalsystem verwendet 16 Ziffern: 0–9 und A–F.
Beispiel: 1A316 = 1·16² + 10·16¹ + 3·16⁰ = 256 + 160 + 3 = 41910
Video zur Hexadezimal-Umrechnung: hier ansehen
0xFA ist einfacher als 11111010.#FF0000) und Maschinencode nutzen Hex.Fazit: Hexadezimalzahlen sind die Brücke zwischen der schwer lesbaren Binärwelt und der praktischen Programmierung.